Tag der Heimatforschung Sachsen-Anhalt

Vorträge, Workshops, Austausch
Der Tag der Heimatforschung ist das jährliche Treffen für Ortschronistinnen, Heimatforscher und alle Interessierten. Er bündelt seit 2021 fachliche Impulse, Weiterbildung und Vernetzung für Ortschronistinnen und Ortschronisten, Heimatforschende, Vereine und kommunale Akteure. In Vorträgen und Workshops werden Quellen, Methoden, regionale Themen und digitale Werkzeuge erschlossen.
Das Treffen verbindet die Praxis lokaler Forschung mit Archiven, Bibliotheken, Hochschulen und landesgeschichtlichen Einrichtungen. Ein wiederkehrender Bestandteil ist die feierliche Übergabe der Abschlussurkunden an die Absolventinnen und Absolventen des Grundlagenkurses.
Der nächste Tag der Heimatforschung findet erneut im Herbst in Halle statt.
2025
Der 5. Tag der Heimatforschung findet am 25. Oktober 2025 auf dem Steintor-Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) statt. Unter dem Titel „Sprachen und Namen“ widmet sich die Veranstaltung der Sprachgeschichte Sachsen-Anhalts, regionalen Dialekten sowie Orts- und Flurnamen.
Dr. Anne Purschwitz stellt unter dem Titel „Ideen und Aktivitäten zum Historischen Ortsverzeichnis Sachsen-Anhalt“ aktuelle Vorhaben vor. Apl. Prof. Dr. Jeannette von Laak spricht über „Verloren, verwandelt, wiederentdeckt – Lost Places in Sachsen-Anhalt gemeinsam sichtbar machen“. In den Workshops geht es um Sprachgeschichte, Dialekte sowie Flurnamen in Sachsen-Anhalt. Zudem erhielten die Absolventen des Grundlagenkurses VI ihre Abschlusszertifikate.
Fotos: LHB
2024
Der 4. Tag der Heimatforschung fand im Rahmen der internationalen Tagung „Digital History & Citizen Science“ vom 19. bis 22. September 2024 statt. Neben der Auszeichnung der Absolventinnen und Absolventen des Grundlagenkurses V stellten wir die Ergebnisse einer Umfrage unter Heimatforschenden in Sachsen-Anhalt vor, die deren Kenntnis und Nutzung digitaler Werkzeuge in der Heimatforschung untersuchte.
Fotos: LHB
2023
Der 3. Tag der Heimatforschung fand am 9. September 2023 auf dem Steintor-Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) statt. Unter dem Titel „Raum und geographische Quellen in Geschichte und Gegenwart – Bestände, Informationen, Interpretationen“ widmete sich die Veranstaltung Karten, Geoinformationen und historischen Raumbezügen als zentralen Quellen der Heimatforschung.
Den Einführungsvortrag „Orte vernetzen. Die Arbeit mit und am Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen (HOV)“ hielt Sophie Döring. In den Workshops ging es um das Recherchieren und Lesen von Geoinformationen, die Kartensammlung der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt sowie das Arbeiten mit QGIS. Zudem erhielten die Absolventen des Grundlagenkurs IV ihre Abschlussurkunden.
Fotos: LHB
2022
Der 2. Tag der Heimatforschung fand am 24. September 2022 auf dem Steintor-Campus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) statt. Unter dem Titel „Menschen in Sachsen-Anhalt: Historische Biografien“ präsentierte sich die Veranstaltungsreihe in neuem Format: mit Vorträgen, Workshops, Informationsständen und der feierlichen Übergabe der Abschlussurkunden an die Absolventinnen und Absolventen der Grundlagenkurse II und III.
Den Einführungsvortrag „Der andere Blick. Zur Bedeutung von (weiblichen) Biografien für die Landes- und Regionalgeschichte“ hielt die Historikerin Stefanie Fabian. In Workshops zu Genealogie, Quellenarbeit und biografischem Schreiben vertieften die Teilnehmenden zentrale Methoden. Den Abschluss bildeten Grußwort und Zertifikatsübergabe durch Dr. Sebastian Putz und Marco Tullner.
Fotos: LHB
2021
Der 1. Tag der Heimatforschung fand am 29. Mai 2021 in der Staatskanzlei in Magdeburg statt. Aufgrund der Corona-Beschränkungen konnte die Veranstaltung nur im engsten Kreis der Absolventinnen und Absolventen des 1. Grundlagenkurses durchgeführt werden.
Kulturminister Rainer Robra, Dr. Katrin Moeller, Leiterin des Historischen Datenzentrums Sachsen-Anhalt und Kooperationspartnerin des Grundlagenkurses sowie des Tags der Heimatforschung, und Prof. Michael Hecht, Leiter des Instituts für Landesgeschichte, würdigten das Engagement der Heimatforschenden und überreichten feierlich die Abschlussurkunden.
Bilder: M. Behne, lautwieleise.de